Das Provenzalische Trachten- und Schmuckmuseum

Hélène Costa und ihre Leidenschaft für die Provence

Hélène Costa, die ihre Sammlerleidenschaft mit ihrem Mann teilte, hatte eine ausgeprägte Vorliebe für provenzalische Traditionen. So hat sie im Laufe ihres Lebens eine beeindruckende Anzahl provenzalischer Kleidungs- und Schmuckstücke zusammengestellt, die typisch für diese Region sind, die sie so geliebt hat. Die Sammlung hat 1997 zur Eröffnung des Museums für Provenzalische Trachten und Schmuck geführt.

Geschichte des Ortes

Das Museum für Provenzalische Trachten und Schmuck befindet sich am Eingang zur Altstadt von Grasse im einstigen Wohnsitz der Marquise von Cabris, der Schwester von Mirabeau. In dem vornehmen, geschichtsträchtigen Anwesen, in dem nicht länger das rege Treiben des früher hier untergebrachten Revolutionstribunals herrscht, liegt rund um ein wunderschönes Treppenhaus verteilt eine Reihe kleiner gemütlicher Salons, die Besucher zum Flanieren einladen.

Die Kollektionen

Das Museum zeigt heutzutage eine Sammlung, die aufgrund der Qualität und der Vielfalt der Kleidungs- und Schmuckstücke, die aus dem 18. bis Ende des 19. Jahrhunderts stammen, einzigartig ist: Röcke, Caracos, Korsetts, Droulets (Art Trachtenjacke), Chatelaines, Kreuze, Ohrringe, usw. Das bahnbrechende Museum ist heute eines der ganz wenigen, die ausschließlich traditionellen Kleidungs- und Schmuckstücken aus der Vergangenheit der Provence gewidmet ist.

Praktische Informationen

  • Zugang

    Stadtzentrum von Grasse
    2 rue Jean Ossola
    06130 Grasse
    Parkhaus Indigo CRESP nur wenige Schritte vom Museum entfernt, Eingang: 17 boulevard Fragonard.

  • Zeiten

    Reservierung überflüssig.
    Freier Eintritt und kostenlose Besichtigung
    Geöffnet von Dienstag bis Samstag von 10 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr 30.